Warum macht Wandern glücklich?

Wer zum Wandern in den Wald, in die Berge oder ans Meer geht, spürt schnell, dass es ihm hier gefällt. Dafür sorgt schon die Natur selbst, mit ihren Tönen, Klängen, der klaren Luft oder einer schönen Aussicht. Das bestätigte eine Studie, die GORE-TEX vor vier Jahren beim Forschungsinstitut Research Now in Auftrag gegeben hatte. In dieser wurden mehr als 1.000 Menschen in Deutschland und über 7.000 Menschen in ganz Europa befragt. Der Autor Albert Kitzler veröffentlichte das Buch: „Vom Glück des Wanderns“. Aber warum macht das Wandern so glücklich?

Studie beweist: Wandern macht glücklich

Für die Studie von GORE-TEX wurden Menschen zwischen 20 und 59 Jahren befragt, über 1.000 in Deutschland und mehr als 7.000 in ganz Europa. Ein gutes Drittel von ihnen gab an, dass Wandern glücklich macht. Sie entkommen beim Wandern vor allen Dingen dem Alltag mit all seinem Stress. Die meisten Wanderer gehen dabei gerne mit ihrem Partner bzw. Partnerin auf Tour, weniger allein. Auch Kitzler beschreibt in seinem Buch, wie sich die Menschen durchs Wandern vom Stress befreien und zu sich selbst zurückfinden können. Für ihn ist es nicht mit einem kurzen Spaziergang getan: Werden die Wanderschuhe geschnürt, sollten es mindestens zwei Stunden sein.

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Wandern wirkt präventiv

Wer wandert, wird nicht nur glücklich, sondern auch gesund – sagen die Mediziner. Das gilt bei Depressionen, aber auch bei Kummer oder allgemeiner Antriebslosigkeit.

Wie Wandern als Therapie gegen Depressionen sowie Stress und Burn-Out-Syndrom helfen kann, finden Sie ebenfalls in unserem Reiseblog.

Die Bewegung in der Natur an der frischen Luft schüttet Endorphine aus und wirkt damit auf das Gehirn und die Seele. Gleichzeitig wird der Körper mit viel mehr Sauerstoff versorgt, als es in einem umschlossenen Raum möglich ist. Diese verstärkte Zufuhr von Sauerstoff sorgt für Energie und eine erhöhte Konzentration. Auch das Uniklinikum in Salzburg stellte in einer Studie fest, dass Wandern gegen psychische Störungen und Depressionen wirkt. In der Studie wird ein Zusammenhang zwischen dem Wandern in der Natur, einem größeren Selbstvertrauen, weniger Stress und damit verbunden eine Reduzierung von depressiven Gedanken nachgewiesen. Ursache dafür ist nicht nur die frische Luft und die grüne Umgebung, sondern auch die Sonne.

Die Strahlen der Sonne wirken mit: Treffen Sonnenstrahlen auf menschliche Haut, produziert der Körper Endorphine – und diese lösen Glücksgefühle aus. Dazu kommt noch ein weiteres Phänomen: Wer sich nur in geschlossenen Räumen aufhält, leidet oft an einem Mangel an Vitamin D. Dieses ist das einzige Vitamin, das der Körper selbst bildet, lediglich die Vorstufen dazu werden über die Nahrung aufgenommen. Damit das Vitamin D gebildet werden kann, braucht der Körper Sonnenstrahlen, genauer: UVB-Strahlen, die auf die Haut treffen. Selbst die innere Regulierung der Hormone im Körper ist von der Intensität der Sonneneinstrahlung abhängig. Bekommt ein Mensch zu wenig Sonnenlicht ab und leidet er dadurch an einem Vitamin-D-Mangel, kann das bestimmte Depressionen verstärken. Auch wenn sich diese dank einer Lichttherapie behandeln lassen: Wer beim Wandern die warmen Strahlen der Sonne auf der Haut spürt, wird glücklich.

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Werden auch Sie durch Wandern glücklich

Wer durch Wandern glücklich werden will, braucht dafür nicht unbedingt in die Berge zu fahren. Es reicht aus, einen nahe liegenden Hügel zu besteigen und die unten befindliche Landschaft zu bewundern. Das liegt einfach daran, dass Überforderung, Stress und depressive Gedanken unten im Tal bleiben. Gleichzeitig stärkt das Wandern nicht nur die Gelenke, sondern fordert Herz und Kreislauf sanft und nachhaltig. Vitamin D, Immun- und Stammzellen werden an der frischen Luft aufgefrischt. Also: Wandern macht glücklich – ganz egal, ob in den Bergen oder der Ebene.

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