Faszination Vulkane

 

Mehr als 3.000 Meter hoch und immer noch aktiv: Der Ätna auf Sizilien (Foto: Lupe Reisen)

„Für die Griechen war der Vulkan Ätna in Sizilien der Wohnsitz des Feuergottes, den sie Hephaistos nannten. Sie glaubten die Ausbrüche des Ätna entstammten seiner Schmiede, in der er, in Rauch und Funken gehüllt, Waffen für die Götter schmiedete. Seine Gehilfen waren einäugige Zyklopen. Der Gott des Feuers war leicht zu reizen. Dann schickte er Feuer, Donner, Tod und Verderben zu den Menschen. Man opferte ihm Kunsthandwerk und Lebensmittel um ihn zu besänftigen. Doch jedes Mal wenn er am Zepter des Gottvaters Zeus schmiedete, brach der Vulkan aus. Die Römer übernahmen den Glauben an einen Gott des Feuers von den Griechen. Sie nannten ihn Vulcanus und dachten seine Heimat wäre im Vulkan einer kleinen Insel im Tyrrhenischen Meer, zwischen Sizilien und Neapel. Schließlich wurde zunächst die Insel, dann alle Vulkane nach dem römischen Gott des Feuers benannt“ (Quelle: www.vulkane.net).

Diese und unzählige andere Geschichten und Fakten über Vulkane, Vulkanausbrüche und Vulkannologie hat der Vulkanfilmer und Geonaut Marc Szeglat für sein eZine zusammen getragen. Auf einigen unserer Reisen, insbesondere auf Inseln, begegnen wir diesen spektakulären Bergriesen und können uns ihrer Faszination kaum entziehen. Selbstverständlich sorgen erfahrene Reiseleiter für die Sicherheit der Reisegruppen.

Der Ätna auf Sizilien

Inselwandern im Mittelmeer macht nicht nur auf Sardinien oder Korfu viel Spaß, sondern auch auf Sizilien, der mit ca. 25,5 qkm größten Insel im

Unterwegs: Wandern im Osten Siziliens (Foto: Lupe Reisen)

Mittelmeer. Feinsandige Strände, fantastisch aromatisches Gemüse und Obst, vollmundige Rotweine, barocke Architektur vom Feinsten – und der Ätna. Der über 3.300 Meter hohe aktive Vulkan prägt den Osten der Insel. Für unsere neue 11-tägige Wanderreise zu den landschaftlichen Höhepunkten im Osten Siziliens sind normale bis mittlere Kondition völlig ausreichend für die ausgedehnten Besichtigungsrundgänge und sechs Wanderungen von 3 bis 5 Stunden mit maximal 600 HM auf- und abwärts. Catania, Syrakus, Taormina, Ätna – Namen, die bei vielen mediterrane Gefühle auslösen. Auf dieser neuen Wanderreise sind sie hautnah zu erleben und zu genießen.

 

 

Der Pico de Fogo auf den Azoren

 

Der Pico de Fogo auf den Azoren (Foto: Reisen mit Sinnen)

Wie lebt es sich auf der Spitze eines Gebirges, das 8.000 Meter vom Meeresboden aufragt? Lassen Sie sich auf dieser einzigartigen Azoren-Wanderreise von Abenteuerlust und Entdeckerdrang leiten wie einstmals Heinrich der Seefahrer, der die Azoren für Portugal 1427 in Besitz nahm. Die Naturwunder des Archipels inmitten des Atlantiks möchten wir mit Ihnen beim Wandern aktiv erleben. Sie werden bei den Wanderungen auf den abgelegenen Inseln Flores und Corvo in eine scheinbar vergessene Welt eintauchen. Auf Corvo leben keine 500 Menschen. Ganz anders Horta: der Hafenort ist traditionelle Zwischenstation für Atlantiküberquerer. Die Königswanderung der Azoren aber ist die Besteigung des Pico, höchster Berg Portugals und gewaltiger Vulkan zugleich. Auf 2.351 Metern liegen uns bei guter Sicht die Zentralinseln zu Füßen

Der Pico do Fogo auf den Kapverden

Ein Traum: Wandern auf den Kapverden (Foto: Reisen mit Sinnen)

Das kleine Land mit neun bewohnten Inseln vor der Westküste Afrikas wartet darauf, von Ihnen zu Fuß entdeckt zu werden. Sie treffen dabei auf das ländliche Cabo Verde, seine bezaubernde Musik und die spannende, manchmal auch ergreifende Geschichte. Unsere Wanderreise bündelt die schönsten Wanderungen auf den grünen Inseln der Kapverden. Darunter auch die Insel Fogo. Sie wird überragt vom gigantischen Bilderbuchvulkan Pico do Fogo (2.829m). Seine atemberaubende Caldeira, aus der Sie zum Gipfel hoch wandern, wird von einer über 1.000 Meter hohen Kraterwand umschlossen. Hier übernachten Sie bei einer Familie und tauchen in das kapverdische Landleben am Vulkan ein.

Was sind Vulkane?

„Vulkane sind Öffnungen in der Erdkruste, aus denen geschmolzenes Gestein aus dem Inneren der Erde entweicht. Das geschmolzene Gestein kann ruhig aus der Öffnung ausfließen, oder unter starken Explosionen ausgespien werden. Diesen Vorgang nennt man Vulkanausbruch,“ erklärt Marc Szeglat.

Screenshot http://www.vulkane.net/lernwelten/schueler_seiten.html

Unter der Überschrift Vulkane für Schüler stellt er das Thema Vulkanismus in einer leicht verständlichen Sprache dar. Darüber hinaus findet sich eine Liste mit ausführlichen Steckbriefen zahlreicher Vulkane weltweit.
Nachrichten über aktuelle Vulkanausbrüche und über Forschungsergebnisse der Vulkanologen werden im Newsblog gepostet. Spektakulär sind auch die eingebundenen Filme über Vulkanausbrüche (u.a. Ätna / Sizilien, Pico de Fogo / Azoren). Lust auf eine Art „Best of..“?

Caldera de Taburiente auf La Palma (Kanaren)

Spektakuläre Bergkulisse im Atlantik: La Palma (Foto: MITourA)

Die grünste Insel der Kanaren, La Palma, ist ideales Ziel für Wanderreisen: Ausgedehnte Kiefern- und Lorbeerwälder mit vielen Bächen und Quellen und alpine Gebirgslandschaften kennzeichnen einen Wanderurlaub in den weiten Bergregionen La Palmas. Faszinierendes Zentrum der kanarischen Insel ist der Nationalpark Caldera de Taburiente. Dabei handelt es sich um einen mächtigen Krater mit einem Durchmesser von mehr als zehn Kilometern. Er wird umrahmt von vielen Gipfeln, von denen der höchste Punkt der Roque de los Muchachos mit einer Höhe von 2426 Metern ist. Im Norden beeindrucken wilde, zerklüftete Küstenabschnitte, jahrtausend alte Drachenbäume, Felsinschriften und Wohnhöhlen der Urbevölkerung sowie das Biosphärenreservat Los Tilos. Im Süden der Insel warten auf La Palma-Wanderreisen dagegen bizarre Lavalandschaften, welche von erst in den letzten Jahrhunderten entstandener Vulkane geschaffen wurden.
Vulkanische Spuren sind auch auf der Nachbarinsel La Gomera noch deutlich erkennbar. Noch eben umrahmt von subtropischer Vegetation mit Palmen, Agaven und Kakteen, erblicken wir bei Trekking-Reisen auf La Gomera plötzlich Blumenwiesen und kurz darauf Pinienwälder und im Hintergrund Felsriesen oder Schlote längst erloschener Vulkane.

3 Fragen an Sonja Lenz

Sonja Lenz – Reiseleiterin und Vulaknologin u.a. in der Vulkaneifel (Foto: Privat)

Sonja Lenz ist Vulkanologin und Reiseleiterin der neuen Wanderreise in der Vulkaneifel. Nach ihrem Studium der Physischen Geographie mit Schwerpunkt Geologie und Bodenkunde erfüllte sie sich einen Traum. Sechs Monate verbrachte sie im Rahmen ihrer Diplomarbeit auf den isländischen Westmännerinseln. Nach dem Studium arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Vulkanologie am Geomar Forschungsinstitut Kiel – bevor sie sich 2008 für den Reisebereich entschied.

Natours: Woher kommt Deine Begeisterung für Vulkane und was fasziniert Dich am meisten an diesem gefährlich und faszinierend schönen Phänomen?

Sonja Lenz: Schon als Kind liebte ich vor allem meine beiden Was ist Was – Bände “Vulkane” und “Unsere Erde”. In der 8. Klasse dann war der isländische Vulkan Eldfell das Deckbild meines Erdkundebuches. In den Stunden, in denen wir über Kolchosen und solche Dinge sprachen, blätterte ich immer wieder zu der entsprechenden Doppelseite… Zusammen mit dem Weihnachtsmehrteiler “Nonni und Manni” stellte dieses Jahr die Weichen; seitdem war für mich klar: nach dem Abi reise ich nach Island und dann werde ich Vulkanologin. Und so machte ich es auch!
Mich fasziniert an den aktiven Vulkanen, dass man sich so herrlich klein und unbedeutend fühlt, zugleich aber ungemein glücklich, dass man dabei sein darf (ähnlich wie beim Betrachten des Sternenhimmels). Hört sich zunächst seltsam an, aber es beruhigt mich irgendwie, dass der Mensch doch nicht die Macht hat, die er allzu oft empfindet. Dass es etwas gibt, das wir nicht kontrollieren können. Es ist einfach unbeschreiblich, wenn man am Hang eines gerade ausbrechenden Vulkans steht, den Atem der Erde hört (sie faucht) und die Explosionen im ganzen Körper spürt. Es ist nicht der Nervenkitzel, die Gefahr, die mich fasziniert, es ist eine tiefe Bewunderung für die Natur.

Natours: In welcher Form begegnet der Vulkanismus den Reiseteilnehmern in der Vulkaneifel? Müssen sie womöglich mit Vulkanausbrüchen rechnen?

Sonja Lenz: Nein, auch, wenn dies immer wieder durch die Presse spukt mit haarsträubenden Titeln wie “Lohnt es sich noch, in ein Wochenendhaus in der Eifel zu investieren?”… Die Eifel gilt geologisch als eine vulkanisch aktive Zone. Das heißt, dass das heiße, flüssige Gestein in diesem Gebiet näher an der Erdoberfläche ist als in anderen Gebieten Deutschlands. Es gibt viele verschiedene Ausprägungen von Vulkanismus. Der Eifelvulkanismus lässt zu, durch ständige Messungen und Beobachtungen relativ durchschaubar zu sein. Sollte sich also tatsächlich zu unseren Lebzeiten das Magma nochmal aufmachen, die Erdoberfläche zu durchbrechen, so gäbe es dafür ausreichend Anzeichen im Vorfeld.
Während unserer Wanderungen in der Eifel lasse ich meine Gäste gerne selber Detektive spielen. Denn ist es nicht viel spannender und bleibt auch viel besser im Gedächtnis, wenn man sich Erklärungen selber herleiten kann? Ich gebe dazu Hinweise und Handwerkszeug vor Ort. “Was ist hier passiert? Wieso sehen diese Felsen so aus?” Mit dem Windsbornkrater besuchen wir den einzigen Kratersee nördlich der Alpen.

Eines der Wanderziele in der Vulakneifel: Der Windsborn Bergkratersee (Foto: Natur- und Geopark)

Wir erkunden die Basaltsäulen in der Teufelsschlucht und versuchen, uns vorzustellen, was vor einigen Tausenden Jahren hier geschah. Zurück auf der Sonnenterrasse unseres Hotels gehe ich auch sehr gerne auf detaillierte Fragen ein. Ich halte keine halbstündigen Vorträge vor Steinwänden, ich möchte meine Begeisterung für den Vulkanismus weitergeben und anschaulich machen. Außerdem spielt die Naturmeditation eine ebenso große Rolle während unserer Wanderungen! Wir werden nicht alles erklären, wir wollen die Natur auch einfach nur genießen.

Natours: Warum hast Du bei dieser Wanderreise zunächst nur an weibliche Teilnehmerinnen gedacht? Können unsere männlichen Gäste darauf hoffen, zukünftig auch mal dabei sein zu dürfen?

Sonja Lenz: Diese Frage hat angestupst, was bereits in mir rumorte… Deswegen öffne ich jetzt den Junitermin für alle. In den nächsten Jahren wird es dann vielleicht einen Frauentermin geben und die weiteren Termine sind für alle Gäste. Ich habe diese Wandertour in der Vulkaneifel anfangs als Reise für Frauen ausgeschrieben, da ich tatsächlich (fälschlicherweise, wie mir die aktuellen Nachfragen zeigen) damit gerechnet hatte, dass die Kombination aus Wandern, Naturmeditation und Wellness vor allem Frauen anspricht. Ich lasse mich aber sehr gerne eines anderen belehren! Da die Reise bereits ab 4 Teilnehmern stattfindet, kann die Durchführung meist recht schnell garantiert werden.

Neues Wanderziel: Die Vulkaneifel (Foto: Sonja Lenz)

Farben, Fisch und Kräuterelixier – Normandie pur

Die Alabasterküste – Sehnsuchtsort für Maler und Urlauber gleichermaßen (Natours)

 „Zerklüftete Felsen und steile Klippen, tosende Meereswellen und rasche Wetterwechsel – die Küste der Normandie bot den Malern des Impressionismus ein einzigartiges Naturschauspiel, das sie in ihren Gemälden einzufangen versuchten. Führende Impressionisten wie Claude Monet und Auguste Renoir stellten ihre Staffeleien unter freiem Himmel an den Stränden der Normandie auf, an malerischen Orten wie Pourville, Etretat oder Belle-Isle, um Licht und Atmosphäre des französischen Nordens in ihren impressionistischen Bildkompositionen zu bannen.“

Plakat zur Impressionistenausstellung in Münster (Kunstmuseum PabloPicasso)

So weist das Kunstmuseum Pablo Picasso in Münster (Westf.) auf seine großartige Sonderausstellung „Die Impressionisten in der Normandie“ hin. Noch bis zum 21.Januar 2018 zeigt sie einige der schönsten Werke u.a. aus der Collection „Peindre en Normandie“ in Caen, dem Musée des Beaux-Arts in Rouen und dem Musée Marmottan Monet in Paris, darunter Arbeiten von Claude Monet, Auguste Renoir, Eugène Boudin, Gustave Courbet u.a.. Den Besucher erwarten 52 Künstler mit 83 Gemälden, die nie zuvor in Deutschland ausgestellt wurden.

Wer nach dem Gang durch die Ausstellung Lust auf das „Original“ verspüren sollte, sei unsere Rad- und Wanderreise in der Normandie empfohlen. Von unserem kleinen, familiär geführten Hotel, idyllisch im abgeschiedenen Weiler Grainval gelegen, sind es lediglich 200 Meter zum Meer. So können Sie, vorausgesetzt es ist Flut, schon morgens im Meer schwimmen oder den Sonnenaufgang genießen und sich danach das Frühstück schmecken lassen. Beeindruckend auch der Blick entlang der weißen Steilküste hinüber zum Cap Fagnet an der Hafeneinfahrt des nur drei Kilometer vom Hotel entfernten schönen Hafenstädtchens Fécamp.

Maler an der Küste bei Fécamp (Natours)

Hier an der Alabasterküste trifft eine mehr als 100 km lange Steilküste mit hellen Kreidefelsen auf ein Meer, das je nach Lichteinfall blaugrün, perlmuttfarben oder smaragdgrün schimmert. Reizvolle Abwechslung erwartet die Besucher auch im Hinterland: Stimmungsvolle Flussschleifen und sattgrüne Wiesen, vornehm zurückhaltende Schlösser und mächtige Abteien, Seebäder und Städte voller Dynamik. Kein Wunder, dass einer derart ausgeleuchtete atemberaubende Landschaft die Maler anzog und begeisterte.

Das neue Fischereimuseum in Fécamp (http://www.ville-fecamp.fr)

Doch Fécamp bietet seit Ende diesen Jahres eine weitere Attraktion. Am 8.Dezember 2017 wurde in der früheren Kabeljau- und Heringsfabrik die Eröffnung des neuen „Musée des Pêcheries“ (Fischereimuseum) mit einer dreitägigen Eröffnungsveranstaltung gefeiert. Auf etwa 4.700 Quadratmetern und sieben Ebenen tauchen die Besucher ein in die jahrhundertelange Geschichte der Fischerei, die die normannischen Fischer auf der Jagd nach Kabeljau bis vor die Küsten Neufundlands führte, die Geschichte Fécamps und natürlich in die Entstehung der Seebäder. Die Besichtigung beginnt mit einem Highlight: auf der großen verglasten Aussichtsplattform genießen Ihre Kunden einen 360°-Rundblick auf die Alabasterküste und die Hafenstadt.

Palais Bénédictine (Natours)

Um einen ganz besonderen, hochprozentigen Aspekt der Historie Fécamps geht es im weltberühmten Palais Bénédictine. Bereits 1510 komponierte der Benediktinermönch Dom Bernardo Vincelli im 958 gegründeten Kloster Fécamp einen geheimnisvolles Kräuterelixier. Die über 300 Jahre verschollene Rezeptur entdeckte Erst über 300 Jahre später, im Jahr 1863, stieß der ortsansässige Weinhändler Alexandre Le Grand auf die lange Zeit verschollen geglaubte Rezeptur. Nach vielen Versuchen gelang ihm der erfolgreiche Relaunch des Likörs aus 27 verschiedenen Pflanzen und Gewürzen. Der Besuch im absolut sehenswerten Palais Bénédictine darf auf unseren Reisen natürlich nicht fehlen.

Der beliebte „Zaubertrank“ aus Fécamp (http://www.benedictinedom.com)

 

 

„Mehr als sechs Millionen Flaschen des Likörs „Bénédictine“ werden heute jährlich in alle Welt verkauft – und oft kopiert. Doch nur der Bénédictine in der typischen „Bouteille normande“ mit dem Zusatz D.O.M. (deo optimo maximo – dem besten und größten Gott geweiht) stammt wirklich aus Fécamp,“ erklärt die Reisejournalistin Hilke Maunders in ihrem Reiseblog „Mein Frankreich“.

 

Dies und noch viel mehr erkunden wir per Rad und per pedes auf unseren achttägigen Rad- und Wanderreisen. Die Steilküste mit ihren idyllischen Badebuchten, weltberühmten Felsentoren und kleinen Fischerorten. Das grüne, fruchtbare Plateau mit seinen Landsitzen, Weilern, prächtigen Taubenschlägen und vom Wind zerzausten Bäumen bieten die bunte Kulisse für eine abwechslungsreiche Woche an der normannischen Alabasterküste.

Hier sehen Sie Sterne! Silvester und Skilanglauf Böhmerwald

Unberührter Schnee, soweit das Auge reicht. Einsame Wälder, tiefe Schluchten und eisverhangene Bäche. Der Böhmerwald ist eine grandiose Winterkulisse. Noch dazu so gut wie schneesicher. Einheimische spotten liebevoll über ihre raue Heimat: „Wir haben neun Monate Winter und drei Monate ist es einfach nur kalt.“

„Wer noch nie im Böhmerwald war, egal ob im Winter oder in einer anderen Jahreszeit, kann die Faszination dieser Landschaft nicht verstehen“, sagt Jiří Franc. Er ist einer unserer beiden kompetenten und engagierten Reiseleiter im winterlichen Böhmerwald. Mit Jiří und Dalibor erwandern Sie die schönsten Touren in den nahezu schneesicheren Gebieten des Nationalparks Sumava im Böhmerwald, auf Langlaufskiern ziehen Sie in hervorragend präparierten Loipen durch die verschneite Landschaft, erholen sich aktiv und naturnah und bekommen auf beschauliche Art Einblick in eine landschaftlich und kulturell faszinierende Region.

Vom Niemandsland zum Nationalpark
Während des Kalten Krieges war der Böhmerwald Grenzgebiet und damit Niemandsland. Daraus wurde der Nationalpark Sumava. Mehr als 450 Kilometer gespurte Loipen – davon 250 innerhalb des Nationalparks – sind neu dazugekommen. Geblieben ist die ursprüngliche Natur, die zur Heimat für Luchse und Elche wurde. Ein perfektes Ziel für alle, die sich tagsüber auf der Loipe aktiv erholen, dann in der Sauna entspannen und abends exzellente böhmische Küche genießen wollen. Kraft tanken für 2018!

Böhmische Spezialität: Speckknödel

Weihnachtswärme und Sternenhimmel
Dalibor Hirič und Jiří Franc (beide Jahrgang 1960 und ehemalige Lehrer) kennen und lieben den Böhmerwald. Und diese Begeisterung springt über auf ihre Reisegruppen, mit denen sie seit 1991 unterwegs sind. Mit liebenswürdig-pädagogischem Geschick, gelassen und humorvoll begleiten sie auch unsere Reisegäste auf Skilanglauftouren im Naturparadies Böhmerwald. Beide stehen schon in den Startlöchern – und freuen sich über den ersten Schnee.

Webcam Sumava am 16-11-2017

In unserem Natours Journal September/Oktober standen uns die beiden Rede und Antwort.

Jiri Franc
Dalibor Hiric

Natours: Wie schneesicher ist der Böhmerwald?
Jiří Franc & Dalibor Hirič: Das Klima ändert sich auch im Böhmerwald. Trotzdem passiert es sehr selten, dass wir unsere Langlaufprogramme im Zentralen Böhmerwald (Modrava, Kvilda) im Januar, Februar und Anfang März wegen Schneemangel nicht durchführen können. Diese Region gilt in dieser Zeit immer noch als schneesicher. In den kritischen Jahren (z.B. 2013) haben wir das Langlaufprogramm auf die kleinere Region bei Modrava reduziert. Die schneesichere Periode beginnt gegen Neujahr. Also kurz vor Weihnachten kommt typischerweis die „Weihnachtswärme“ und in der Woche zwischen Weihnachten und Silvester können Schneeprobleme auftreten.

Natours: Was unterscheidet die Langlaufmöglichkeiten des Böhmerwaldes z.B. von denen der Alpen?
Jiří Franc & Dalibor Hirič: Die Langlaufregion bei Modrava und Kvilda liegt auf einer Höhe zwischen 900 und 1300 m. Die Berge haben ein sanftes Profil, die Steigungen und Abfahrten sind also nicht steil. Die Touren sind deswegen auch für Senioren oder Anfänger gut geeignet. Die Loipen führen durch den Nationalpark, wir ziehen durch die Wälder, Bergwiesen… Die Natur wird von den Teilnehmern immer sehr gelobt. Die Region hat eine interessante Geschichte. Es gibt hier keine richtigen Alpin-Skizentren, die Abende sind also sehr ruhig und man kann ohne Störlicht die Sterne sehen.

Natours: Was macht Ihr, wenn nicht ausreichend Schnee liegt?
Jiří Franc & Dalibor Hirič: Wenn es trotz der Schneesicherheit passiert, dass nicht ausreichend Schnee liegt, versuchen wir, in das Gebiet Modrava zu kommen und da Langlauf zu machen. Wenn es auch da wegen Schneemangel nicht möglich ist, bieten wir Wandertouren in der Region an. Wenn das Wetter ganz schlecht sein sollte, bieten wir auch einmal einen „Ausflugstag“ mit unserem Kleinbus zu den interessanten Orten der Region an.

 

Im Lesachtal den Winter neu entdecken

Das Lesachtal in Kärnten war wegen seiner abgeschiedenen Lage lange unentdeckt vom Tourismus. Heute gilt die Grenzregion im Süden Österreichs als das naturbelassenste Hochtal der Alpen. Im Winter regiert dort die Stille auf unverspurten Hängen, tief verschneiten Almwiesen und schneesicheren Loipen. Von Januar bis Ende März bieten wir die Möglichkeit, das Lesachtal bei Schneeschuh- und Langlaufwochen zu entdecken.

Beim Schneeschuhwandern über verschneite Hänge stapfen oder mit Blick auf die Karnischen Alpen auf schneesicheren Loipen dahingleiten. Das rund zwanzig Kilometer lange Hochtal ist ein stilles Wintermärchen. Elektrisches Licht hielt hier erst 1957 Einzug, Bettenburgen und trubelige Pisten gibt es auch heute nicht. Urlauber genießen stattdessen herrliche Bergpanoramen und das Gefühl, diese grandiose Natur einen kurzen Moment für sich ganz alleine zu haben.
Schneeschuhwandern im schönsten Hochtal der Alpen
Die Woche beginnt für die Gruppe gemütlich mit einer Einstiegswanderung, es folgen vier Tagestouren mit einheimischen Wanderführern, die sich auch abseits der Wege bestens auskennen. Schneeschuh-Neulinge können gut mithalten, allerdings ist etwas Kondition nötig, denn es geht oft bergauf. Immer weiter hinauf, der Sonne, dem Himmel und dem Gipfel entgegen. Das Highlight ist am vorletzten Tag die Gipfeltour zum 2.122 Meter hohen Gamskofel.
Langlaufen auf schneesicheren Loipen
Die Woche beginnt mit einem Schnupperkurs: Ein Langlauflehrer gibt Tipps zur Technik und verrät kleine Kniffe, wie es sich leichter läuft. Tagsüber haben die Langläufer Gelegenheit, auf eigene Faust kürzere oder längere Touren zu unternehmen. Auf der 60 Kilometer langen Grenzlandloipe beispielsweise, die als eine der schönsten und schneesichersten Loipen im Alpenraum gilt. Und wer die Mischung aus Skilanglauf und Präzisionsschießen selbst ausprobieren will, kann das jeden Donnerstag im Biathlonzentrum in Obertilliach tun.

Nach den anstrengenden Tagen in kristallklarer Bergluft werden müde Muskeln mit Sauna oder Kräuterbädern verwöhnt. Zwei Mal pro Woche wird im Garten das Hot Tube mit Talblick angeheizt. Gastgeber Erwin Soukup und seine Familie arbeiten schon lange nach den Slow Food Kriterien. Bereits zum Frühstück gibt es hausgemachtes Brot und Marmeladen, Milch und Käse haben die Kühe von ihrem Hof geliefert. Abends wird in komfortabel-bäuerlicher Atmosphäre ein Menü mit regionalen Spezialitäten serviert. Wer möchte, kann sich von den Gastgebern anschließend die Kunst des Schnapsbrennens erklären lassen – natürlich mit Verkostung.

Winterzauber und Schneeschuhwandern im Bayrischen Wald

Den Tag beginnen wir mit einer Morgenmeditation oder einem mentalen Achtsamkeitstraining. Gestärkt nach einem Wellness– und Fitness Frühstück starten wir in unseren Schneeschuhen direkt vor unserem kleinen familiären Hotel eingebettet in einer Waldlichtung.
Wenn das Knirschen der Schuhe im Schnee rhythmisch einhergeht mit dem Atem, die Gespräche verstummt sind und sich in uns Ruhe ausbreitet, erfahren wir ein beglückendes Gefühl des Eins seins mit uns und der Natur. Der Weg wird zum Ziel, und der weite Blick vom Berg ins Tal regt Körper, Geist und Seele an. Zusammen in einer Gruppe wandert doch ein jeder für sich alleine durch eine tief verschneite Landschaft und findet so den Zugang zur inneren Stimme.
In den Ruhepausen genießen wir unsere Lunchpakete und den wärmenden Tee unterstützt von den gezielten Anregungen der professionellen Coachin und Therapeutin. Wir finden ungeahnt tief in die eigene Entspannung und geben uns den Blick frei auf die Wunder des Lebens. Dabei bestimmt Jeder selbst Maß und Intensität – es ist stets möglich, tiefer einzusteigen, doch gibt es keinen Leistungsdruck, keine Eile… nur den eigenen Rhythmus, den es wieder zu erfühlen gilt.
Am Nachmittag wieder angekommen in unserem Refugium der Ruhe bleibt Zeit die Erlebnisse und Erkenntnisse des Tages in der Sauna wirken zu lassen.
Bei einem 3-Gänge-Menü (darin auch vegetarische Auswahl) und wertvollen Gesprächen lassen wir den Abend ausklingen, bevor wir in einen erholsamen, tiefen Schlaf sinken.

Tauchen Sie ein für fünf Tage in diese Oase der Ruhe, fernab von der lauten Welt und kommen Sie zurück zu sich. Bewusstes Erleben in sinnlicher Umgebung. Kraft tanken in der Ruhe des Waldes, der wohltuenden Wintersonne und vielen Momenten der Freude. Und langsam sein… einem klaren Weg folgen, ohne permanent Entscheidungen treffen zu müssen. So nehmen wir ein besonderes Wohlgefühl mit zurück – innere Klarheit, Gelassenheit und Lebensfreude: wichtige Ressourcen für ein glückliches Leben.

Lost & Found in Mecklenburg

Herrn B. ging im August bei einer Kanutour auf der Havel ein ganz besonderer Fang ins Netz: eine Kamera. Der freundliche Finder ging der Sache mit Akribie und Engagement auf den Grund. „ Die Kamera muss schon eine Weile geschwommen sein, denn sie hatte ordentlich Wasser gezogen. Nach etlichen Trockungseinheiten und gutem Zureden plus Erwerb eines passenden Ladegeräts konnte ich sie wieder zum Leben erwecken. Auf den Fotos sind sechs Personen in Booten sowie die Schleuse Vosswinkel zu sehen. Leider gibt es keine direkten Hinweise zu den Personen.“
Herr B. konnte anhand der wieder aufgetauchten Fotos jedoch den Vermieter der Kanus, den Wassersportverein Einheit Neustrelitz e.V. (WSV) ausfindig machen. Dort verwies man ihn auf unsere Reisegruppen, die im Sommer von Neustrelitz aus zu Mecklenburg Kanureisen aufbrechen. Eine Mitarbeiterin konnte sich zudem daran erinnern, dass unser Reiseleiter vom Verlust einer Kamera gesprochen hatte.
Nach Rücksprache bei den Gästen unserer Reisen in die Müritz-Nationalparkregion war die Besitzerin der Kamera rasch gefunden. Andrea O. freute sich riesig: „Da habe ich überhaupt nicht mehr mit gerechnet und freue mich sehr,“ und nahm umgehend Kontakt mit dem ehrlichen Finder auf.
Ein paar Tage später berichtet Herr B. vom Happy End dieser unglaublichen Geschichte: „Heute ist die verlorene Kamera wieder bei ihrer Besitzerin angekommen. Große Freude allerseits! Vielen Dank für Ihre Mithilfe, das hätte ohne Sie nicht geklappt.“
Dieses Dankeschön sagen auch wir sehr gerne dem ehrlichen Finder!
…wäre doch auch wirklich schade gewesen um die wunderschönen, stimmungsvollen Bilder (z.B. der Kormoran) vom Radeln, Wandern & Kanu-Paddeln in Mecklenburg.

Kreta intensiv und aktiv erleben

Wie bereichernd ist es zum Beispiel, die Wandereindrücke gleich mit Stift oder Pinsel auf die Leinwand zu bringen. Yoga und Meditation am Strand – unbeschreiblich intensive Erfahrungen. Dafür eignet sich zum Beispiel die griechische Insel Kreta ganz hervorragend.
In unserem Kreativurlaub auf der griechischen Mittelmeer-Insel Kreta können Sie an einem der schönsten Orte des Mittelmeeres beim Wandern und Malen entspannen. Da in diesem aktiven Malurlaub aber nicht das Programm, sondern Sie selbst im Mittelpunkt stehen, haben Sie auf dieser Kreativreise auch ausreichend Zeit für eigene Aktivitäten. Beliebte Aktivitäten auf unseren Malreisen nach Griechenland sind beispielsweise das Schwimmen im Meer, das Lesen am hoteleigenen Pool und natürlich unsere herrlichen Wanderungen.

Wanderreise Kapverden

Das kleine Land mit neun bewohnten Inseln vor der Westküste Afrikas wartet darauf, von Ihnen zu Fuß entdeckt zu werden. Sie treffen dabei auf das ländliche Cabo Verde, seine bezaubernde Musik und die spannende, manchmal auch ergreifende Geschichte. Eine bunte Mischung aus den schönsten Wanderungen, interessanten Begegnungen, rhythmischer Musik und lokalen Spezialitäten macht diese Reise zum Genuss!