Hier sehen Sie Sterne! Silvester und Skilanglauf Böhmerwald

Unberührter Schnee, soweit das Auge reicht. Einsame Wälder, tiefe Schluchten und eisverhangene Bäche. Der Böhmerwald ist eine grandiose Winterkulisse. Noch dazu so gut wie schneesicher. Einheimische spotten liebevoll über ihre raue Heimat: „Wir haben neun Monate Winter und drei Monate ist es einfach nur kalt.“

„Wer noch nie im Böhmerwald war, egal ob im Winter oder in einer anderen Jahreszeit, kann die Faszination dieser Landschaft nicht verstehen“, sagt Jiří Franc. Er ist einer unserer beiden kompetenten und engagierten Reiseleiter im winterlichen Böhmerwald. Mit Jiří und Dalibor erwandern Sie die schönsten Touren in den nahezu schneesicheren Gebieten des Nationalparks Sumava im Böhmerwald, auf Langlaufskiern ziehen Sie in hervorragend präparierten Loipen durch die verschneite Landschaft, erholen sich aktiv und naturnah und bekommen auf beschauliche Art Einblick in eine landschaftlich und kulturell faszinierende Region.

Vom Niemandsland zum Nationalpark
Während des Kalten Krieges war der Böhmerwald Grenzgebiet und damit Niemandsland. Daraus wurde der Nationalpark Sumava. Mehr als 450 Kilometer gespurte Loipen – davon 250 innerhalb des Nationalparks – sind neu dazugekommen. Geblieben ist die ursprüngliche Natur, die zur Heimat für Luchse und Elche wurde. Ein perfektes Ziel für alle, die sich tagsüber auf der Loipe aktiv erholen, dann in der Sauna entspannen und abends exzellente böhmische Küche genießen wollen. Kraft tanken für 2018!

Böhmische Spezialität: Speckknödel

Weihnachtswärme und Sternenhimmel
Dalibor Hirič und Jiří Franc (beide Jahrgang 1960 und ehemalige Lehrer) kennen und lieben den Böhmerwald. Und diese Begeisterung springt über auf ihre Reisegruppen, mit denen sie seit 1991 unterwegs sind. Mit liebenswürdig-pädagogischem Geschick, gelassen und humorvoll begleiten sie auch unsere Reisegäste auf Skilanglauftouren im Naturparadies Böhmerwald. Beide stehen schon in den Startlöchern – und freuen sich über den ersten Schnee.

Webcam Sumava am 16-11-2017

In unserem Natours Journal September/Oktober standen uns die beiden Rede und Antwort.

Jiri Franc
Dalibor Hiric

Natours: Wie schneesicher ist der Böhmerwald?
Jiří Franc & Dalibor Hirič: Das Klima ändert sich auch im Böhmerwald. Trotzdem passiert es sehr selten, dass wir unsere Langlaufprogramme im Zentralen Böhmerwald (Modrava, Kvilda) im Januar, Februar und Anfang März wegen Schneemangel nicht durchführen können. Diese Region gilt in dieser Zeit immer noch als schneesicher. In den kritischen Jahren (z.B. 2013) haben wir das Langlaufprogramm auf die kleinere Region bei Modrava reduziert. Die schneesichere Periode beginnt gegen Neujahr. Also kurz vor Weihnachten kommt typischerweis die „Weihnachtswärme“ und in der Woche zwischen Weihnachten und Silvester können Schneeprobleme auftreten.

Natours: Was unterscheidet die Langlaufmöglichkeiten des Böhmerwaldes z.B. von denen der Alpen?
Jiří Franc & Dalibor Hirič: Die Langlaufregion bei Modrava und Kvilda liegt auf einer Höhe zwischen 900 und 1300 m. Die Berge haben ein sanftes Profil, die Steigungen und Abfahrten sind also nicht steil. Die Touren sind deswegen auch für Senioren oder Anfänger gut geeignet. Die Loipen führen durch den Nationalpark, wir ziehen durch die Wälder, Bergwiesen… Die Natur wird von den Teilnehmern immer sehr gelobt. Die Region hat eine interessante Geschichte. Es gibt hier keine richtigen Alpin-Skizentren, die Abende sind also sehr ruhig und man kann ohne Störlicht die Sterne sehen.

Natours: Was macht Ihr, wenn nicht ausreichend Schnee liegt?
Jiří Franc & Dalibor Hirič: Wenn es trotz der Schneesicherheit passiert, dass nicht ausreichend Schnee liegt, versuchen wir, in das Gebiet Modrava zu kommen und da Langlauf zu machen. Wenn es auch da wegen Schneemangel nicht möglich ist, bieten wir Wandertouren in der Region an. Wenn das Wetter ganz schlecht sein sollte, bieten wir auch einmal einen „Ausflugstag“ mit unserem Kleinbus zu den interessanten Orten der Region an.

 

Im Lesachtal den Winter neu entdecken

Das Lesachtal in Kärnten war wegen seiner abgeschiedenen Lage lange unentdeckt vom Tourismus. Heute gilt die Grenzregion im Süden Österreichs als das naturbelassenste Hochtal der Alpen. Im Winter regiert dort die Stille auf unverspurten Hängen, tief verschneiten Almwiesen und schneesicheren Loipen. Von Januar bis Ende März bieten wir die Möglichkeit, das Lesachtal bei Schneeschuh- und Langlaufwochen zu entdecken.

Beim Schneeschuhwandern über verschneite Hänge stapfen oder mit Blick auf die Karnischen Alpen auf schneesicheren Loipen dahingleiten. Das rund zwanzig Kilometer lange Hochtal ist ein stilles Wintermärchen. Elektrisches Licht hielt hier erst 1957 Einzug, Bettenburgen und trubelige Pisten gibt es auch heute nicht. Urlauber genießen stattdessen herrliche Bergpanoramen und das Gefühl, diese grandiose Natur einen kurzen Moment für sich ganz alleine zu haben.
Schneeschuhwandern im schönsten Hochtal der Alpen
Die Woche beginnt für die Gruppe gemütlich mit einer Einstiegswanderung, es folgen vier Tagestouren mit einheimischen Wanderführern, die sich auch abseits der Wege bestens auskennen. Schneeschuh-Neulinge können gut mithalten, allerdings ist etwas Kondition nötig, denn es geht oft bergauf. Immer weiter hinauf, der Sonne, dem Himmel und dem Gipfel entgegen. Das Highlight ist am vorletzten Tag die Gipfeltour zum 2.122 Meter hohen Gamskofel.
Langlaufen auf schneesicheren Loipen
Die Woche beginnt mit einem Schnupperkurs: Ein Langlauflehrer gibt Tipps zur Technik und verrät kleine Kniffe, wie es sich leichter läuft. Tagsüber haben die Langläufer Gelegenheit, auf eigene Faust kürzere oder längere Touren zu unternehmen. Auf der 60 Kilometer langen Grenzlandloipe beispielsweise, die als eine der schönsten und schneesichersten Loipen im Alpenraum gilt. Und wer die Mischung aus Skilanglauf und Präzisionsschießen selbst ausprobieren will, kann das jeden Donnerstag im Biathlonzentrum in Obertilliach tun.

Nach den anstrengenden Tagen in kristallklarer Bergluft werden müde Muskeln mit Sauna oder Kräuterbädern verwöhnt. Zwei Mal pro Woche wird im Garten das Hot Tube mit Talblick angeheizt. Gastgeber Erwin Soukup und seine Familie arbeiten schon lange nach den Slow Food Kriterien. Bereits zum Frühstück gibt es hausgemachtes Brot und Marmeladen, Milch und Käse haben die Kühe von ihrem Hof geliefert. Abends wird in komfortabel-bäuerlicher Atmosphäre ein Menü mit regionalen Spezialitäten serviert. Wer möchte, kann sich von den Gastgebern anschließend die Kunst des Schnapsbrennens erklären lassen – natürlich mit Verkostung.

Winterzauber und Schneeschuhwandern im Bayrischen Wald

Den Tag beginnen wir mit einer Morgenmeditation oder einem mentalen Achtsamkeitstraining. Gestärkt nach einem Wellness– und Fitness Frühstück starten wir in unseren Schneeschuhen direkt vor unserem kleinen familiären Hotel eingebettet in einer Waldlichtung.
Wenn das Knirschen der Schuhe im Schnee rhythmisch einhergeht mit dem Atem, die Gespräche verstummt sind und sich in uns Ruhe ausbreitet, erfahren wir ein beglückendes Gefühl des Eins seins mit uns und der Natur. Der Weg wird zum Ziel, und der weite Blick vom Berg ins Tal regt Körper, Geist und Seele an. Zusammen in einer Gruppe wandert doch ein jeder für sich alleine durch eine tief verschneite Landschaft und findet so den Zugang zur inneren Stimme.
In den Ruhepausen genießen wir unsere Lunchpakete und den wärmenden Tee unterstützt von den gezielten Anregungen der professionellen Coachin und Therapeutin. Wir finden ungeahnt tief in die eigene Entspannung und geben uns den Blick frei auf die Wunder des Lebens. Dabei bestimmt Jeder selbst Maß und Intensität – es ist stets möglich, tiefer einzusteigen, doch gibt es keinen Leistungsdruck, keine Eile… nur den eigenen Rhythmus, den es wieder zu erfühlen gilt.
Am Nachmittag wieder angekommen in unserem Refugium der Ruhe bleibt Zeit die Erlebnisse und Erkenntnisse des Tages in der Sauna wirken zu lassen.
Bei einem 3-Gänge-Menü (darin auch vegetarische Auswahl) und wertvollen Gesprächen lassen wir den Abend ausklingen, bevor wir in einen erholsamen, tiefen Schlaf sinken.

Tauchen Sie ein für fünf Tage in diese Oase der Ruhe, fernab von der lauten Welt und kommen Sie zurück zu sich. Bewusstes Erleben in sinnlicher Umgebung. Kraft tanken in der Ruhe des Waldes, der wohltuenden Wintersonne und vielen Momenten der Freude. Und langsam sein… einem klaren Weg folgen, ohne permanent Entscheidungen treffen zu müssen. So nehmen wir ein besonderes Wohlgefühl mit zurück – innere Klarheit, Gelassenheit und Lebensfreude: wichtige Ressourcen für ein glückliches Leben.

Lost & Found in Mecklenburg

Herrn B. ging im August bei einer Kanutour auf der Havel ein ganz besonderer Fang ins Netz: eine Kamera. Der freundliche Finder ging der Sache mit Akribie und Engagement auf den Grund. „ Die Kamera muss schon eine Weile geschwommen sein, denn sie hatte ordentlich Wasser gezogen. Nach etlichen Trockungseinheiten und gutem Zureden plus Erwerb eines passenden Ladegeräts konnte ich sie wieder zum Leben erwecken. Auf den Fotos sind sechs Personen in Booten sowie die Schleuse Vosswinkel zu sehen. Leider gibt es keine direkten Hinweise zu den Personen.“
Herr B. konnte anhand der wieder aufgetauchten Fotos jedoch den Vermieter der Kanus, den Wassersportverein Einheit Neustrelitz e.V. (WSV) ausfindig machen. Dort verwies man ihn auf unsere Reisegruppen, die im Sommer von Neustrelitz aus zu Mecklenburg Kanureisen aufbrechen. Eine Mitarbeiterin konnte sich zudem daran erinnern, dass unser Reiseleiter vom Verlust einer Kamera gesprochen hatte.
Nach Rücksprache bei den Gästen unserer Reisen in die Müritz-Nationalparkregion war die Besitzerin der Kamera rasch gefunden. Andrea O. freute sich riesig: „Da habe ich überhaupt nicht mehr mit gerechnet und freue mich sehr,“ und nahm umgehend Kontakt mit dem ehrlichen Finder auf.
Ein paar Tage später berichtet Herr B. vom Happy End dieser unglaublichen Geschichte: „Heute ist die verlorene Kamera wieder bei ihrer Besitzerin angekommen. Große Freude allerseits! Vielen Dank für Ihre Mithilfe, das hätte ohne Sie nicht geklappt.“
Dieses Dankeschön sagen auch wir sehr gerne dem ehrlichen Finder!
…wäre doch auch wirklich schade gewesen um die wunderschönen, stimmungsvollen Bilder (z.B. der Kormoran) vom Radeln, Wandern & Kanu-Paddeln in Mecklenburg.

Kreta intensiv und aktiv erleben

Wie bereichernd ist es zum Beispiel, die Wandereindrücke gleich mit Stift oder Pinsel auf die Leinwand zu bringen. Yoga und Meditation am Strand – unbeschreiblich intensive Erfahrungen. Dafür eignet sich zum Beispiel die griechische Insel Kreta ganz hervorragend.
In unserem Kreativurlaub auf der griechischen Mittelmeer-Insel Kreta können Sie an einem der schönsten Orte des Mittelmeeres beim Wandern und Malen entspannen. Da in diesem aktiven Malurlaub aber nicht das Programm, sondern Sie selbst im Mittelpunkt stehen, haben Sie auf dieser Kreativreise auch ausreichend Zeit für eigene Aktivitäten. Beliebte Aktivitäten auf unseren Malreisen nach Griechenland sind beispielsweise das Schwimmen im Meer, das Lesen am hoteleigenen Pool und natürlich unsere herrlichen Wanderungen.

Wanderreise Kapverden

Das kleine Land mit neun bewohnten Inseln vor der Westküste Afrikas wartet darauf, von Ihnen zu Fuß entdeckt zu werden. Sie treffen dabei auf das ländliche Cabo Verde, seine bezaubernde Musik und die spannende, manchmal auch ergreifende Geschichte. Eine bunte Mischung aus den schönsten Wanderungen, interessanten Begegnungen, rhythmischer Musik und lokalen Spezialitäten macht diese Reise zum Genuss!