Die perfekte Reiseapotheke für Radreisen

Mit dem Fahrrad zu verreisen ist grundsätzlich sehr gut für die Gesundheit: Wir verbringen viel Zeit an der frischen Luft und betätigen uns körperlich, anstatt im Büro oder auf der Couch zu sitzen. Wer eine Radreise bucht, sollte dennoch prophylaktisch einige Dinge in seine Reiseapotheke packen, die dafür sorgen, dass ihm unterwegs der Spaß an dieser schönen Form des Reisens nicht verdorben wird.

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Radreisen Reiseapotheke: Welche Medikamente braucht man?

Mücken, das weiß jeder, der schon einmal von einem Schwarm dieser Insekten umgeben war, können sehr lästig fallen. Nicht nur das ständige Summen, sondern auch die in manchen Fällen reichhaltig ausfallenden Stiche, aus denen sich sogar Entzündungen bilden können, können eine wahre Plage sein. Produkte, die man in die Haut einreiben kann, sind auf jeden Fall anzuraten. Wenn man auf der Radreise zeltet, ist eine kleine Flasche mit Mückenspray sicher eine gute Idee.

Zecken spielen vor allen Dingen in Süddeutschland eine große Rolle. Diese Insekten können extrem lästig bzw. sogar gefährlich sein, da sie eventuell eine Meningitis verursachen können. Um diese Reiseandenken im Fahrradurlaub zu vermeiden, ist ebenfalls ein Schutz in Form einer Lotion sinnvoll. Und falls sich doch schon eine Zecke in der Haut verbissen hat, sollte eine sehr spitz zulaufende Pinzette ebenfalls im Gepäck vorhanden sein.

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Ebenfalls für die Reiseapotheke auf Radreisen zu empfehlen ist die Mitnahme eines Erste-Hilfe-Sets. In kompakter Form und einer wasserdichten Umhüllung enthält diese alle Produkte, die bei Unfällen wie Stürzen sofort für Hilfe sorgen können. Dazu gehören Pflaster, elastische Verbände und Mullverbände sowie eine Flasche Jod bzw. ein Desinfektionsmittel zur Wundversorgung. Einmalhandschuhe stellen hier ein sinnvolles Requisit dar. Ein Fieberthermometer ist ebenfalls zu empfehlen, um sicher zu gehen, ob wirklich eine erhöhte Temperatur vorliegt.

Sehr unangenehm kann es gerade auf einer Fahrradreise sein, wenn man Beschwerden mit dem Magen oder Darm hat. Diese können durch ungewaschenes Obst oder Lebensmittel allgemein entstanden sein und die Fahrt in Form von ständigen Unterbrechungen, die durch Durchfälle oder Übelkeit bedingt sind, sehr unschön werden lassen. Ein Mittel gegen Übelkeit, in Tabletten- oder tropfenform, kann daher auf Radreisen sinnvoll sein. Kohletabletten wirken im Radurlaub gut gegen Durchfallerkrankungen.

Durch das Schwitzen, an manchen Tagen auch durch Wind und Regen, kann es leicht zu einer Erkältung kommen. Mützen und Schals dabei zu haben, ist also schon einmal gut, aber auch ein leichtes Mittel wie Aspirin oder Paracetamol ist als Maßnahme gegen Kopfschmerzen und Gliederschmerzen anzuraten.

Wenn man sich beim Radeln nicht ausreichend gegen die Sonneneinstrahlung schützt, zum Beispiel, weil der Fahrtwind eine trügerische Kühle vorspielt, kann es passieren, dass abends einige Stellen auf der Haut Rötungen aufweisen. Wenn man nicht das Hausmittel Yoghurt anwenden will, ist ein kühlendes Gel, das übrigens auch gegen Mückenstiche wirksam ist, eine sinnvolle Maßnahme.

Und, da durchaus mit Unfällen zu rechnen ist, empfiehlt sich die Mitnahme des Notfallausweises, der die Blutgruppe ausweist, Auch der Impfpass sollte bereit liegen, falls eine Infektion oder ein Biss vorliegt.