Alleine Wanderurlaub machen

Es gibt viele Gründe, um einen Wanderurlaub alleine zu machen. Vielleicht gibt es keinen Partner oder dieser hat keinen Spaß am Wandern. Die Freunde haben andere Pläne und keine Zeit zum Mitkommen. Möglicherweise besteht Interesse, endlich etwas nur mit sich selbst zu unternehmen. Aus welchem Grund sich auch dazu entschieden wird: Wanderreisen alleine auf eigene Faust sind ein besonderes Erlebnis.

Alleine Wanderurlaub machen: Welche Vorteile gibt es?

Der große Vorteil am alleine Wandern ist die Entscheidungsfreiheit. Es müssen keine Absprachen getroffen und keine Kompromisse eingegangen werden. Da ist die Freiheit, alles zu tun, worauf man Lust hat. Nur eine kleine Runde gehen? Kein Problem! Den höchsten Gipfel im Umkreis besteigen? Wenn es Spaß macht! Das Tempo beim Wandern wird ebenfalls selbst bestimmt. Es kann eine richtige Erleichterung sein, nicht warten zu müssen oder andere auszubremsen.

Wer alleine in der Natur wandert, nimmt diese viel aufmerksamer wahr. Beim gemeinsamen Unternehmungen entstehen Gespräche, die den Blick von der Umgebung ablenken. Nicht so, wenn es keine Begleitung gibt. Es bleibt viel Zeit, die Augen umherschweifen zu lassen. In die Nase steigt der Duft der Blüten oder Tannennadeln, die Sonne kitzelt auf der Nase und die Luft ist erfüllt vom Summen der Bienen und Vogelgezwitscher. Mit viel Freude lassen sich Wanderurlaub alleine kleine Details mit allen Sinnen wahrnehmen. Für Begegnungen mit fremden Menschen besteht auch eine größere Offenheit. Aus dem Fragen nach dem Weg entsteht schneller ein Gespräch und in der Pause lassen sich beim Sitzbank teilen neue Bekanntschaften machen.

Wanderreisen alleine, aber nicht einsam

Ein Wanderurlaub alleine muss nicht Einsamkeit bedeuten. Es gibt die Möglichkeiten, in Gruppen mit anderen Alleinreisenden zu wandern. Bei Natours finden Sie eine große Auswahl an Wanderreisen in Kleingruppen. Auch dabei wird die Komfortzone verlassen, denn man reist allein an und kennt niemanden. Am Ende des Urlaubs sind jedoch viele neue Erfahrungen vorhanden und aus Fremden sind vielleicht sogar Freunde geworden. Beim Heimkommen macht es umso mehr Spaß, von all den Erlebnissen zu berichten.

Es ist verständlich, dass das allein wandern Sorgen oder Ängste hervorrufen kann. Vieles davon lässt sich jedoch mit ein wenig Vorsicht und Achtsamkeit vermeiden oder lösen. Wen das allein sein in der Natur beängstigt, der kann sich einen viel belaufenen Wanderweg aussuchen. So ist man zwar ohne Begleitung unterwegs, kann sich jedoch bei Problemen an andere Wanderer wenden.

Was müssen Alleinwanderer beachten?

Mit Karten und GPS in Handys ist das zurechtfinden heutzutage deutlich leichter. Zusätzlich gibt es ausgeschilderte Wege, die eine Orientierung vereinfachen. Die Auswahl des Weges ist hierbei entscheidend. Am besten wird die Wanderung dem Konditions- und Erfahrungslevel angepasst, um sie genießen zu können. Im Zweifel sollte für den Anfang eine kürzere Route gewählt werden. Für zusätzliche Sicherheit kann die geplante Strecke einem Bekannten mitgeteilt werden, sodass im Notfall jemand weiß, wo man sich befindet.

Ein Wanderurlaub allein ist eine große Chance, den Horizont zu erweitern. So oft bleibt der Mensch innerhalb seiner Komfortzone. Dort ist es bequem und es fühlt sich sicher an. Die wirklich schönen Erlebnisse und das über sich hinauswachsen gibt es jedoch nicht darin. Erst beim Überwinden von Ängsten lässt sich feststellen, wie realistisch diese wirklich waren. Viele Sorgen stellen sich im Nachhinein als unbegründet heraus. Mutig sein macht Spaß und macht stolz. Es lohnt sich, die Wanderstiefel zu schnüren und die Natur zu erkunden.

Wenn man abends die schmerzenden Füße hochlegt und sich das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht wischen lässt, dann hat man einen schönen Wandertag mit sich selbst erlebt. In Gedanken kann der Tag erneut erlebt werden und die Pläne für den nächsten Tag können geschmiedet werden.